Achtsamkeit

aufmerksam, achtsam, mein Weg, begleitet, Schritt für Schritt, Achtsamkeit

Wie durch Wolken scheint diese Frau auf einem schmalen Pfad zu schreiten. Achtsam trägt sie den Stab auf ihrer Schulter. Ein kleiner grüner Vogel hilft ihr, das Gleichgewicht zu halten. Es ist ein Bild der Leichtigkeit und des Könnens. In diesem Bild scheint nichts schwer zu sein. Ich habe Achtsamkeit entdeckt – so lautet der Arbeitstitel, 2016 anlässlich meiner Ausstellung in der Friedenskirche in Essen Steele gemalt. Es ist ein leises Bild, mit ganz viel Kraft.

Kraft der Ruhe

Meditation, Rückzug, Krafttanken, Ruhe

Blau auf feinstem Büttenpapier. Von Hand geschöpftes Papier ist von Natur aus schon perfekt. So wird es vielleicht verständlich, dass in mir, ein Gefühl von Respekt und Ehrfurcht erwachte. Ich begann, mit Achtsamkeit zu bemalen. Ich wählte die Farben Indigo und Preußischblau. Fast fühlte es sich an, als meißelte ich ein edles Stück Holz. Spachtel und Farbe eroberten sich das Bild auf dem Papier.

Auf Auf Auf

Orientierung

Manchmal ist es ein sich drehen, ein sich Wenden, sich Fragen, sich Spiegeln, bevor sich etwas verändern kann. Die Geschichte hinter diesen Federtieren ist ein Stück meiner eigenen Geschichte: Hat ein Pinguin überhaupt Federn? Gibt es türkisfarbene Vögel? Muss eigentlich alles so bleiben, wie es ist? Darf ich mich verändern? Und wenn ja, kann ich die Konsequenzen aushalten? Ich möchte mit diesem Bild andere Menschen inspirieren, auf ihre innere Stimme zu hören. Ich möchte dazu einladen, seine Körperempfindungen wahrzunehmen, sich zu drehen, zu wenden, zu schauen, Fragen zu stellen. Ja, ein Pinguin ist ein Federtier. Sperlingsvögel sind türkisfarben. Darf ich, habe ich oft gefragt.

In die Welt hinaus

In die Welt hinaus. Ich sehe einen, hochgewachsenen, jungen Elefanten. Geschmückt mit Gold an Stirn und an der Decke auf seinem Rücken. Sein Blick wirkt kindlich und weise zugleich. Seine Schritte sind platziert und scheinen gut vorbereitet und doch zum ersten Mal beschritten. Es scheint mir, als sei er gut gerüstet – mit den Schätzen seiner Kindheit ausgestattet – in sein Leben zu gehen. Die weißen Flächen im Hintergrund wirken wie stille Begleiter. Vielleicht sind sie auch symbolische Platzhalter zum Sammeln und Aufbewahren für das, was kommt: die Erfahrung des Lebens. Ich bin sehr gespannt auf Deine Geschichte, mein Elefantenkind.

Fröhlich vorwärts

frei, froehlich, lebendig, mutig, neigierig, Federvieh

Mein Sommerbild aus 2017 macht mir Freude. Das frech geschmückte Huhn, wie es voller Schwung, Kraft und Zielsicherheit einen neuen Planeten entdeckt. Fröhlich vorwärts ist das Bild, das mir einen Weg bereitet, das Leben, meine Welt zu entdecken. Neues in Angriff zu nehmen. Mich mit noch Unbekanntem vertraut zu machen. Ich fühle mich gut beraten, dieses mit leichtem Herzen, fröhlich vorwärtszubringen. Mut und Vertrauen zu haben. Das gefällt mir!