Zusammen

zusammen, gefunden, gegenueber, Paar, Liebe

2011 ist das Jahr der Farbe. Die Sättigung der einzelnen Mischungen kann nicht satt genug sein. Der Pigmentbinder macht seine Aufgabe perfekt. Ich liebe diese Zeit der starken Farben. Alles ist so klar, Akzente sitzen, kein Kompromiss, Grün gehört neben Blau. Mann neben Frau. Frau trägt Kette, Mann den weißen Kragen. Wir gehören zusammen!

Ausblick

Vertrauen, Aufmerksamkeit,

Eine Frau steht in einer schützenden Haltung hinter einem Mädchen. Eine Mutter hält ihre heranwachsende Tochter. Eine erwachsene Frau hält ihr inneres Kind aufmerksam und voller Sorgfalt. Eine große Schwester steht mit ihrer kleinen Schwester vor einem Spiegel. „Ausblick“ habe ich 2007 gemalt. Es macht mir heute, über zehn Jahre später, eine große Freude, es anzuschauen. Der Blick der Frau sowie der Blick des Mädchens scheinen getragen und voll Liebe zu sein. Sie schauen in die Ferne. Der Ausblick – gleichsam Rückblick?

Achtsamkeit

aufmerksam, achtsam, mein Weg, begleitet, Schritt für Schritt, Achtsamkeit

Wie durch Wolken scheint diese Frau auf einem schmalen Pfad zu schreiten. Achtsam trägt sie den Stab auf ihrer Schulter. Ein kleiner grüner Vogel hilft ihr, das Gleichgewicht zu halten. Es ist ein Bild der Leichtigkeit und des Könnens. In diesem Bild scheint nichts schwer zu sein. Ich habe Achtsamkeit entdeckt – so lautet der Arbeitstitel, 2016 anlässlich meiner Ausstellung in der Friedenskirche in Essen Steele gemalt. Es ist ein leises Bild, mit ganz viel Kraft.

Kraft der Ruhe

Meditation, Rückzug, Krafttanken, Ruhe

Blau auf feinstem Büttenpapier. Von Hand geschöpftes Papier ist von Natur aus schon perfekt. So wird es vielleicht verständlich, dass in mir, ein Gefühl von Respekt und Ehrfurcht erwachte. Ich begann, mit Achtsamkeit zu bemalen. Ich wählte die Farben Indigo und Preußischblau. Fast fühlte es sich an, als meißelte ich ein edles Stück Holz. Spachtel und Farbe eroberten sich das Bild auf dem Papier.

Auf Auf Auf

Orientierung

Manchmal ist es ein sich drehen, ein sich Wenden, sich Fragen, sich Spiegeln, bevor sich etwas verändern kann. Die Geschichte hinter diesen Federtieren ist ein Stück meiner eigenen Geschichte: Hat ein Pinguin überhaupt Federn? Gibt es türkisfarbene Vögel? Muss eigentlich alles so bleiben, wie es ist? Darf ich mich verändern? Und wenn ja, kann ich die Konsequenzen aushalten? Ich möchte mit diesem Bild andere Menschen inspirieren, auf ihre innere Stimme zu hören. Ich möchte dazu einladen, seine Körperempfindungen wahrzunehmen, sich zu drehen, zu wenden, zu schauen, Fragen zu stellen. Ja, ein Pinguin ist ein Federtier. Sperlingsvögel sind türkisfarben. Darf ich, habe ich oft gefragt.